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Eigentumswohnung in Neukölln verkaufen

Preise, Chancen & Trends

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Neukölln zählt zu den prägenden innerstädtischen Wohn-, Alltags- und Ausgehquartieren Berlins: Der heutige Ortsteil geht historisch auf Rixdorf zurück, das 1912 in Neukölln umbenannt wurde; der Name leitet sich von den nördlich des alten Rixdorf gelegenen Neucöllner Siedlungen ab. Charakteristisch für Neukölln ist, dass es kein einheitliches Kiezprofil gibt. Besonders klar profiliert sind der Reuterkiez mit der nahen Weserstraße als bekannte Ausgeh- und Gastronomielage, der Richardkiez / Alt-Rixdorf mit seinem historischen Kern rund um Richardplatz und Böhmisches Dorf, der Körnerkiez mit dem Körnerpark als wichtigem Grün- und Identifikationsort sowie der Schillerkiez, der durch seine direkte Lage am Tempelhofer Feld besonders attraktiv ist. Zum Bild des Bezirks gehört außerdem seine kulturelle Vielfalt: In Neukölln hatten 2025 laut Amt für Statistik 52,2 % der Bewohner*innen einen Migrationshintergrund – einer der höchsten Anteile unter den Berliner Bezirken. Aus Immobilienperspektive bedeutet das: Neukölln ist ein sehr heterogener Markt, in dem sich die Mikrolagen stark unterscheiden und der durch seine Lage, Gastronomie und Kultur besonders nachgefragt ist.

Der Immobilienmarkt in Neukölln

Um die heutige Struktur des Immobilienmarkts in Neukölln zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Geschichte des Bezirks. Anders als homogenere Innenstadtlagen ist Neukölln nicht aus einem einzigen Stadtkern entstanden. Ausgangspunkt war das frühere Rixdorf, das 1912 in Neukölln umbenannt und 1920 in Groß-Berlin eingegliedert wurde; der heutige Bezirk ist jedoch aus mehreren historisch eigenständigen Siedlungskernen und späteren Stadterweiterungen zusammengewachsen. Diese unterschiedlichen Entstehungsschichten sind bis heute im Stadtbild ablesbar – vom Richardplatz und Böhmischen Dorf über die gründerzeitlichen Verdichtungsräume im Norden bis zu den planmäßig entwickelten Großsiedlungen des 20. Jahrhunderts.

Gerade diese ungleichzeitige Entwicklung erklärt die große bauliche Spannweite innerhalb des Bezirks. In Nord-Neukölln prägen vielerorts geschlossene gründerzeitliche oder altbautypische Blockrandstrukturen das Bild: Der Reuterkiez gilt offiziell als Gründerzeitquartier, der Schillerkiez entstand zwischen 1900 und 1930 als Wohnquartier mit fünfgeschossiger Blockrandbebauung. Daneben stehen Teilräume, die aus anderen Planungsideen hervorgegangen sind: In Britz steht mit der Hufeisensiedlung ein Schlüsselbeispiel des Reformwohnungsbaus der 1920er Jahre, die Gropiusstadt oder das Rollbergviertel entstanden in den 1960er und 1970er Jahren als Großwohnsiedlungen.

Hinzu kommt, dass Neukölln im Zweiten Weltkrieg zwar erheblich beschädigt wurde, sein städtebauliches Grundgerüst aber in weiten Teilen erhalten blieb. Nach Bezirksangaben wurden 9 % der Gebäude zerstört und 12 % schwer beschädigt. Dadurch blieben in Teilen Nord-Neuköllns zusammenhängende Altbaubestände und historische Straßenräume erhalten, während andere Bereiche später stärker durch Siedlungsbau und Nachverdichtung geformt wurden.

Auf diese Struktur haben in den vergangenen Jahren zudem Sanierung und Regulierung spürbar eingewirkt. Im Gebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee wurde das Sanierungsverfahren 2011 förmlich festgelegt; der Umbau der Karl-Marx-Straße als zentrales Teilprojekt wurde Mitte 2025 baulich abgeschlossen. Parallel dazu weist der Bezirk aktuell zehn Milieuschutzgebiete aus. Damit überlagern sich in Neukölln öffentliche Investitionen, Bestandsschutz und die Aufwertung zentraler Lagen.

Die Preisunterschiede innerhalb Neuköllns lassen sich vor diesem Hintergrund plausibel einordnen. Der Immobilienmarkt in Neukölln folgt keiner einheitlichen Bezirkslogik, sondern ist stark vom Bautyp und der Mikrolage innerhalb des Bezirks geprägt.

Das Trendviertel Neukölln

Neukölln gilt als “Berlins coolest neighbourhood” 

Neukölln steht wie kaum ein anderer Ortsteil für das heutige Berlin: urban, kreativ, vielfältig. Im Norden ist die Weserstraße längst eine feste Adresse für Cafés, Bars und Restaurants; hier liegen mit Companion Tea & Coffee, dem Kitten Deli, der Knödelwirtschaft Süd, dem Damensalon und dem TiER gleich mehrere Trend-Adressen. Über dem Bezirk gehört der Klunkerkranich auf dem Dach der Neukölln Arcaden zu den bekanntesten Kultur- und Aussichtspunkten der Stadt. Ein ganz anderes Neukölln zeigt sich in Rixdorf, wo die Geschichte der früheren Gemeinde bis heute ablesbar ist. Unweit entfernt sind das Passage Kino an der Karl-Marx-Straße und der Heimathafen Neukölln als Bühne für Theater, Musik und Debatten feste Kulturanker. 2024 eröffnete das Publix als neuer Ort für Journalismus und Öffentlichkeit in der Nähe des Tempelhofer Feldes, dem großen Freiraum auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens. Direkt daneben liegt mit dem Sommerbad Neukölln am Columbiadamm eines der bekanntesten Freibäder Berlins. Besonders sehenswert ist auch der Körnerpark, der wie ein Schlosspark angelegt ist – hier finden regelmäßig Open Air Kino oder Konzerte statt. Die Mischung aus markanten Grünräumen, innovativen Kultur und hochwertiger, aber unaufgeregter Gastronomie macht Neukölln so besonders und beliebt.

Vielfalt mit Geschichte

Neukölln gilt als einer der multikulturellsten Bezirke Berlins: Auf der offiziellen Berlin.de-Seite ist von Menschen aus etwa 160 verschiedenen Nationen die Rede. Für 2025 weist das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg einen Anteil von 52,2 % Menschen mit Migrationshintergrund aus – damit gehört Neukölln berlinweit zu den Bezirken mit den höchsten Werten. Die Einwanderungsgeschichte des Bezirks reicht weit zurück; ein wichtiger historischer Bezugspunkt ist die Ansiedlung böhmischer Glaubensflüchtlinge im späteren Böhmischen Dorf in Rixdorf ab 1737. Dass Neukölln auch heute bei internationalen Zugezogenen sichtbar präsent ist, spiegeln zudem internationale Stadtteil- und Relocation-Guides wider, die den Bezirk regelmäßig als besonders vielfältig, urban und kulturell gemischt beschreiben.

Zu den einzelnen Kiezen

Reuterkiez

Schillerkiez

Körnerkiez

Richardkiez

Rollbergkiez

Kranoldkiez

Marktentwicklung

In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Immobilienmarkt in Neukölln spürbar verändert: Der Bezirk ist heute deutlich stärker von innerstädtischer Nachfrage, einer klaren Differenz zwischen den Mikrolagen und von Aufwertungsprozessen in Teilen des Bestands geprägt. Das lässt sich auch an den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen ablesen: Laut Immowelt lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Neukölln 2017 bei 3.345 €/m² und beträgt im April 2026 5.015 €/m². Parallel dazu wird der Markt im Norden des Bezirks seit Jahren städtebaulich umgebaut: Im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee, das seit 2011 förmlich festgelegt ist, nennt die Senatsverwaltung den Mitte 2025 abgeschlossenen Umbau der Karl-Marx-Straße als zentrales Projekt. Gleichzeitig versucht der Bezirk, Verdrängung in nachgefragten Bestandsquartieren zu begrenzen: In Neukölln gelten aktuell 10 soziale Erhaltungsgebiete (Milieuschutzgebiete). Für die gewachsene Attraktivität des Bezirks spricht auch seine kulturelle und gastronomische Wahrnehmung. Sogar internationale Stadtteil- und Lifestyle-Guides stellen Neukölln regelmäßig als besonders kreative und vielfältige Berliner Wohngegend heraus.

Infrastruktur

Neukölln verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung – vor allem durch zwei starke U-Bahn-Achsen, die Ringbahn und mehrere wichtige Buslinien. Ein zentraler Umsteigepunkt ist der Hermannplatz, an dem sich U7 und U8 kreuzen; damit ist der Bezirk sowohl in West-Ost- als auch in Nord-Süd-Richtung sehr gut angebunden. Ebenfalls wichtig ist die Hermannstraße mit Anschluss an die Ringbahn mit der S41 und S42; hinzu kommen hier die Linien S46 und S47. Weitere bedeutende Stationen im Bezirk sind Neukölln und Sonnenallee. Ergänzt wird das Angebot durch starke Busachsen – etwa den M41, der von Sonnenallee/Baumschulenstraße direkt bis zum Hauptbahnhof fährt oder den M44, der Britz und Buckow an die Hermannstraße anbindet.

Zinsniveau

Die Bauzinsen (Laufzeit 10 Jahre) liegen laut Angaben der Deutschen Bundesbank im Juli 2025 bei 3,55%. Dies bezieht sich auf Immobilienkredite an private Haushalte. Ende 2023 erreichten die Zinsen ihren höchsten Stand seit 2011: 3,92%. Expert*innen rechnen aktuell mit stabilen bis steigenden Zinssätzen. Ein nachhaltiger Rückgang der Bauzinsen ist aktuell nicht zu erwarten. 

Politik

Laut des Koalitionsvertrags von CDU und SPD will die Berliner Regierung für mehr Wohnraum und bezahlbares Wohnen sorgen. Geplant sind eine Verlängerung der Mietpreisbremse und des Umwandlungsschutzes, Einschränkungen bei Indexmieten, möbliertem Wohnen und Kurzzeitvermietungen, sowie die Stärkung des kommunalen Vorkaufsrechts. Ebenfalls angekündigt wurde die Ausweitung von staatlichen Fördermitteln, unter anderem für energetische Sanierungen. Zudem wollen CDU und SPD das Gebäudeenergiegesetz (Heizungsgesetz) reformieren und “technologieoffener, flexibler und einfacher” gestalten.

Aktuelle Immobilienpreise

Kaufpreise Eigentumswohnungen

Stand April 2026 liegen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Berlin-Neukölln bei ca. 3.614 € bis 6.917 € pro Quadratmeter; der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt laut Immowelt bei 5.015 €. Die genaue Preisspanne hängt dabei – wie auch in anderen Berliner Teilmärkten – vor allem von Mikrolage, Baujahr, Zustand und Ausstattung ab.

Ein branchenspezifischer Marktreport von Guthmann nennt für Neukölln im Bestand einen medianen Angebotspreis von 4.690 €/m² und im Neubau einen medianen Angebotspreis von 8.530 €/m²; der Report wurde zuletzt am 2. März 2026 aktualisiert. Damit zeigt sich auch in Neukölln der deutliche Preisabstand zwischen Bestandswohnungen und Neubauprojekten.

Nach aktuellen Marktdaten liegt die Median-Angebotsmiete für Wohnungen in Neukölln bei 12,45 €/m² im Bestand, während im Neubausegment 19,90 €/m² ausgewiesen werden. Auch diese Differenz unterstreicht, dass sich der Markt in Neukölln stark nach Baualter und Segment ausdifferenziert hat.

Unterschied bezugsfreie vs. vermietete Wohnungen

Laut dem Immobilienpreisservice des IVD Berlin-Brandenburg erzielen unvermietete Wohnungen im Durchschnitt etwa 25 % höhere Kaufpreise als vermietete Objekte. Der Unterschied erklärt sich durch den Mieterschutz in Deutschland: Vermieter*innen können bestehenden Mieter*innen nicht ohne triftigen Grund kündigen, wodurch die Flexibilität bei der Nutzung der Wohnung für Käufer*innen eingeschränkt ist. Aus diesem Grund sind vermietete Immobilien besonders für Kapitalanleger*innen interessant.

Zudem bleibt die aktuelle Miethöhe nach dem Kauf unverändert – auch wenn sie unter dem Niveau vergleichbarer Wohnungen liegt. Innerhalb von drei Jahren darf eine Mieterhöhung maximal 15 % betragen.

Trotzdem bieten vermietete Wohnungen auch Vorteile: Sie ermöglichen Käufer*innen stabile, langfristige Mieteinnahmen und damit eine kontinuierliche Rendite.

Milieuschutzgebiete in Neukölln

Definition & Bedeutung

Der Milieuschutz ist ein städtebauliches Instrument und soll die Wohnbevölkerung in einem bestimmten Bereich vor Verdrängung schützen. Daher werden diese Bereiche auch “soziale Erhaltungsgebiete” genannt. Der Milieuschutz gilt nur für zu Wohnzwecken bestimmte bauliche Anlagen, also nicht für Gewerbeeinheiten.

Betroffene Gebiete

In Berlin gibt es aktuell 81 Milieuschutzgebiete. Davon liegen 10 im Bezirk Neukölln. Laut Bezirksamt Neukölln sind dies die Gebiete Reuterplatz, Schillerpromenade, Flughafenstraße/Donaustraße, Rixdorf, Körnerpark, Hertzbergplatz/Treptower Straße, Silbersteinstraße/Glasower Straße, Germaniapromenade, Britz und Gropiusstadt.

Regeln im Milieuschutzgebiet

In einem Milieuschutzgebiet braucht man für den Rückbau, die Änderung und Nutzungsänderung von baulichen Anlagen eine Genehmigung. Wohnungsmodernisierungen dürfen einen durchschnittlichen Ausstattungszustand nicht überschreiten, sogenannte Luxussanierungen sind nicht erlaubt. Zudem gilt in bestehenden Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohnungen eine Genehmigungspflicht für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Auch kann der Bezirk bei dem Verkauf von Häusern und Grundstücken ein Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen, wenn alle Bedingungen erfüllt sind. Käufer*innen einer Immobilie im sozialen Erhaltungsgebiet müssen sich an die Milieuschutzregeln halten. 

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Berliner Expertise

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Neubauprojekte und Eigentumswohnungen

Neubauprojekte und Preisniveaus

In Neukölln sind in den vergangenen Jahren mehrere Wohnungsneubauten realisiert worden – und weitere größere Projekte befinden sich in der Umsetzung oder Planung. Ein belastbares Beispiel für preisgebundenen Neubau ist die degewo in der Gropiusstadt: Am Theodor-Loos-Weg 31–35 sind 101 Wohnungen entstanden, davon etwa ein Drittel gefördert, mit einer Nettokaltmiete ab durchschnittlich 6,50 €/m². Am Theodor-Loos-Weg 15–15A kamen weitere 83 Wohnungen hinzu, davon die Hälfte gefördert, ebenfalls ab durchschnittlich 6,50 €/m².

Auch im privaten Neubausegment ist Aktivität sichtbar. Das Projekt Bürgerstraße 53 in Berlin-Britz umfasst laut aktueller Vermarktung 41 Eigentumswohnungen; genannt werden Kaufpreise von 431.000 € bis 874.000 €. Ebenfalls im Verkauf ist das Mayquartier in der Pannierstraße 37 mit 29 Eigentumswohnungen; die aktuelle Vermarktung nennt Preise von 479.193 € bis 1.184.918 €.

Die Buckower Felder zählen zu den größeren Neubauquartieren in Neukölln. Laut Senatsverwaltung sind dort im Plangebiet ca. 900 Wohnungen möglich. Mindestens 30 % der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden und mit einem Mietpreis von 6,50 €/m² angeboten werden. Weitere 20 % der zulässigen Geschossfläche Wohnen sollen von gemeinwohlorientierten Dritten, darunter Genossenschaften, errichtet werden.

Internationale Verkäufe in Neukölln

Neukölln zählt heute zu den stärker nachgefragten innerstädtischen Wohnlagen Berlins. Ein wesentlicher Grund ist der internationale und vielfältige Charakter des Bezirks: Für 2025 weist das Amt für Statistik in Neukölln einen Anteil von 52,2 % Menschen mit Migrationshintergrund aus; auf Berlin.de ist zudem von Menschen aus etwa 160 Nationen die Rede. Zur Attraktivität des Bezirks tragen auch seine dichte Gastronomie-, Kultur- und Ausgehlandschaft bei. Hinzu kommt eine starke internationale Wahrnehmung des Bezirks: Time Out bezeichnete Neukölln 2021 als „Berlin’s coolest neighbourhood“ und erwähnt den Ortsteil auch in neueren Guides. Dass Neukölln für internationale Interessent*innen besonders anschlussfähig ist, zeigt sich auch an sichtbar englischsprachigen Angeboten vor Ort – etwa bei Publix, das sich selbst als „House for Journalism and the Public Sphere“ beschreibt und seine Informationen auch auf Englisch anbietet, bei Pilateskursen und englischsprachigen Theateraufführungen. Für internationale Käufer*innen spielt außerdem das Gesamtprofil Berlins eine wichtige Rolle: Die Stadt ist kosmopolitisch geprägt und Berlin Partner bezeichnet sie als Gründerhauptstadt Deutschlands. Beim Erwerb von Immobilien in Deutschland durch ausländische Käufer*innen ist zu beachten, dass der Kaufvertrag notariell beurkundet werden muss. Finanzierungen sind auch für internationale Käufer*innen grundsätzlich möglich; in der Praxis verlangen Banken je nach Wohnsitz, Bonität und Einkommensnachweisen jedoch häufig höhere Eigenkapitalanteile. In Berlin fällt außerdem eine Grunderwerbsteuer von 6 % an.

Prognose und Trends

Erwartete Preisentwicklung

Neukölln gehört zu den wichtigen innerstädtischen Wohnstandorten Berlins – allerdings als deutlich heterogenerer Teilmarkt als klassische Spitzenlagen. Am Wohnungsmarkt zeigt sich die Attraktivität des Bezirks weiterhin, auch wenn die Entwicklung zuletzt nicht mehr nur in eine Richtung lief. Laut IBB-Wohnungsmarktbericht lag die mittlere Angebotsmiete in Neukölln 2025 bei 13,61 €/m² nettokalt und damit 6,1 % unter dem Vorjahreswert. Das spricht für einen Markt, der sich nach Lage, Zustand und Segment stärker ausdifferenziert hat.

Bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen liegt das Niveau weiterhin klar über dem vieler Berliner Randlagen. Immowelt nennt für Neukölln im April 2026 einen durchschnittlichen Angebotspreis von 5.015 €/m²; die ausgewiesene Spanne reicht von 3.614 €/m² bis 6.917 €/m². Damit bleibt Neukölln ein gefragter Markt, auch wenn die Preisbildung stark von der konkreten Mikrolage abhängt.

Gleichzeitig wurden die Preissteigerungen in den vergangenen Jahren durch höhere Finanzierungskosten gebremst – im letzten Jahr war jedoch eine Stabilisierung erkenntbar. Während die Bundesbank für 2023 noch sinkende Wohnimmobilienpreise infolge gestiegener Finanzierungskosten und gedämpfter Nachfrage hervorhob, deuten aktuellere Daten auf erneute Preiszunahmen hin: Nach ersten Erholungssignalen 2024 stiegen die Wohnimmobilienpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2025 wieder um 3,2 %.

Ein langfristiger Preistreiber bleibt dennoch das begrenzte Angebot in den innerstädtischen Lagen des Bezirks. Vor diesem Hintergrund spricht derzeit mehr für eine moderate weitere Preissteigerung als für einen sprunghaften Anstieg: Neukölln bleibt gefragt.

Chancen und Risiken

Die künftige Entwicklung des Immobilienmarkts in Neukölln wird – wie in ganz Berlin – vor allem durch Finanzierungsbedingungen, Baukosten und Regulierung geprägt. Eine aktuelle Bundestagsdrucksache stellt fest, dass sich die Kreditvergabe für private Wohnimmobilienfinanzierungen im Jahr 2024 erholt hat. Als Ursachen werden unter anderem niedrigere Finanzierungskosten, gestiegene Haushaltseinkommen und die gesunkene Inflation genannt. Für Teilmärkte wie Neukölln kann dies die Rückkehr zusätzlicher Kaufnachfrage begünstigen.

Eine weitere Chance liegt in der anhaltenden Standortaufwertung: Im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee wurde der Umbau der Karl-Marx-Straße Mitte 2025 abgeschlossen. Solche Investitionen können die Lagequalität und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum zusätzlich stärken. Hinzu kommt neuer Wohnraum in den Buckower Feldern: Dort sollen laut Senatsverwaltung ca. 900 Wohnungen entstehen, davon mindestens 30 % öffentlich gefördert.

Auf der Kostenseite bleiben steigende Baupreise ein zentrales Risiko: Das Statistische Bundesamt weist für den Neubau von Wohngebäuden im November 2025 ein Plus von 3,2 % gegenüber November 2024 aus. Höhere Baukosten können den Neubau bremsen und stützen damit indirekt die Bestandswerte, weil zusätzliches Angebot schwerer auf den Markt kommt.

Auch politische Regulierung spielt in Neukölln eine wichtige Rolle. Die Mietpreisbremse gilt in Berlin seit 1. Januar 2026 erneut bis 31. Dezember 2029 für das gesamte Stadtgebiet. Hinzu kommen in Neukölln aktuell 10 Milieuschutzgebiete, in denen Luxussanierungen und weitere Maßnahmen verboten sein können.

Ein wichtiger Treiber ist die Knappheit von Angeboten in zentralen Lagen und die steigende Attraktivität Neuköllns. Die Chancen liegen damit in der hohen Nachfrage und der Aufwertung; das Risiko besteht vor allem darin, dass hohe Baukosten und schwerere Finanzierungbedingungen die Marktdynamik bremsen.

Tipps für Käufer*innen und Verkäufer*innen

Für Käufer*innen

Wer eine Immobilie in Berlin-Neukölln kaufen möchte, sollte die Finanzierung und die Gesamtkosten vorab sorgfältig durchrechnen. Neben dem Zinsniveau zählen dazu vor allem die laufenden Kosten und mögliche Investitionen in Sanierung, Renovierung und Modernisierung. Zu den festen Kaufnebenkosten gehört in Berlin insbesondere die Grunderwerbsteuer von 6 %. Außerdem fallen Notar- und Grundbuchkosten an, die in der Praxis häufig grob im Bereich von rund 1,5 bis 2 % des Kaufpreises liegen.

Ein zentraler Prüfpunkt in Neukölln ist zudem, ob das Objekt in einem Milieuschutzgebiet liegt. Der Bezirk weist aktuell 10 soziale Erhaltungsgebiete aus, darunter Reuterplatz, Schillerpromenade, Rixdorf, Körnerpark, Britz und Gropiusstadt. In solchen Gebieten können Rückbau, bauliche Änderungen und Nutzungsänderungen genehmigungspflichtig sein; maßgeblich ist das erhaltungsrechtliche Genehmigungsverfahren, bevor mit Arbeiten begonnen wird.

Auch das Mietverhältnis ist entscheidend – besonders, wenn Sie perspektivisch selbst einziehen möchten. In Deutschland gilt der Grundsatz „Kauf bricht nicht Miete“; beim Verkauf tritt der Erwerber/die Erwerberin in das bestehende Mietverhältnis ein. Eine ordentliche Kündigung ist grundsätzlich nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich.

Wenn Sie nicht aus Berlin kommen, lohnt es sich, Neukölln vor dem Kauf kiezgenau zu prüfen: Gerade in einem sehr unterschiedlichen Bezirk können Mikrolagen die Wohnqualität und die spätere Vermietbarkeit oder Wiederverkaufbarkeit deutlich beeinflussen. Prüfen Sie außerdem Fördermöglichkeiten für energetische Maßnahmen.

Für Verkäufer*innen

Wenn Sie Ihre Immobilie in Berlin-Neukölln verkaufen möchten, ist eine realistische Preiseinschätzung der wichtigste Hebel. Ein zu hoch angesetzter Angebotspreis kann die Vermarktungsdauer verlängern und in der Praxis spätere Preisnachlässe nach sich ziehen. Für die Preisfindung lohnt sich deshalb eine fundierte Wertermittlung durch eine*n Gutachter*in oder eine*n Immobilienmakler*in.

Im nächsten Schritt sollten Sie klären, welche Käufer*innenzielgruppe für Ihre Wohnung in Neukölln am besten passt: Ist die Immobilie frei und damit eher für Eigennutzer*innen interessant – oder ist sie vermietet und richtet sich vor allem an Kapitalanleger*innen? Rechtlich wichtig: Beim Verkauf einer vermieteten Wohnung gilt „Kauf bricht nicht Miete“; der Erwerber oder die Erwerberin tritt also in den bestehenden Mietvertrag ein.

Für einen reibungslosen Ablauf sollten Sie die Unterlagen frühzeitig vollständig zusammenstellen. Pflicht ist insbesondere der Energieausweis: Verkäufer*innen oder Makler*innen müssen ihn potenziellen Käufer*innen spätestens bei der Besichtigung zugänglich machen; findet keine Besichtigung statt, ist er auf Verlangen unverzüglich vorzulegen.

Ein Neukölln-Spezifikum ist zudem der Milieuschutz. Der Bezirk weist aktuell 10 soziale Erhaltungsgebiete aus, darunter Reuterplatz, Schillerpromenade, Rixdorf, Körnerpark, Britz und Gropiusstadt. In solchen Gebieten können Rückbau, bauliche Änderungen und Nutzungsänderungen genehmigungspflichtig sein. Das sollten Sie im Exposé und in der Kommunikation mit Interessent*innen transparent machen, um spätere Komplikationen zu vermeiden.

Gerade in Neukölln lohnt es sich außerdem, die Immobilie kiezgenau einzuordnen: In einem Bezirk mit sehr unterschiedlichen Mikrolagen kann das die Vermarktbarkeit und den erzielbaren Preis deutlich beeinflussen. Eine sorgfältige Vorbereitung, vollständige Unterlagen und ein gutes Gespür für Preis, Zielgruppe und Lageprofil bilden daher die Grundlage für einen erfolgreichen Immobilienverkauf in Neukölln.

Erfolgreiche Verkäufe

Boxhagener
  • Größe: 73 m2
  • Preis: 395.000 €
  • Straße: Boxhagener Straße
Gabriel-Marx
  • Größe: 42 m2
  • Preis: 265.000 €
  • Straße: Gabriel-Marx-Straße 1
Sorauer
  • Größe: 134 m2
  • Preis: 710.000 €
  • Straße: Sorauer Straße
Karl-Marx
  • Größe: 57 m2
  • Preis: 349.000 €
  • Straße: Karl-Marx-Allee 113
Oppelner
  • Größe: 73 m2
  • Preis: 450.000 €
  • Straße: Oppelner Straße 32
Krossener
  • Größe: 61 m2
  • Preis: 309.000 €
  • Straße: Krossener Straße 22

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Spezialisierung Berliner Markt

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Internationale Kund*innenansprache

Wir sind eine deutsch-französische Immobilienagentur und so in drei Sprachen fließend unterwegs. Das zahlt sich besonders bei international begehrten Gegenden wie Neukölln aus und eröffnet neue Zielgruppen. 

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Verkauf zum besten Preis

Uns ist der Verkauf zum besten Preis, der alle Faktoren miteinschließt, wichtig. Mit einem realistisch angesetzten Preis verkaufen Sie zeitnah an Käufer*innen, denen Sie Ihre Immobilie gerne überlassen. 

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